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6. April 2021

Feed the Troll findet statt. Im Internet.

Nach der lockdownbedingten zweimaligen Verschiebung der geplanten Premierentermine (im Mai 2020 bzw. April 2021) aufgrund von SARS-CoV-2
wird die Uraufführung von FEED THE TROLL nun als TV-Filmpremiere stattfinden.

Einst war das Internet ein zivilisatorisches Versprechen auf Gleichberechtigung und Respekt. Heute wird es von Fake News, Filterblasen und Hate Speech beherrscht. Was ist passiert?
Einst war „Feed The Troll“ ein hypermediales Kampfstück und der Startschuss für eine neue cyberfeministische Counter Speech-Bewegung gegen Hass im Netz, nach einem Jahr Pandemie wurde daraus ein Film, in dem drei Schauspielerinnen auf einer Bühne, die sie nicht aufgeräumt haben, wirre Sachen über das Internet sagen. Was ist passiert?

„Wir hatten kein geringeres Ziel, als der digitalen Niedertracht ihr längst überfälliges Ende zu setzen. Diese Kampfansage steht seit nun mehr zwei Jahren auf unseren Flaggen, doch irgendwo im Schatten zwischen Null und Eins haben wir den Fokus verloren. Wer war nochmal der Antagonist? Wo beginnt das Darknet, wo endet die Utopie und haben wir das Internet wirklich verstanden? Die Zeit heilt alle Stückentwicklungen und die erkenntnisreiche Recherchearbeit gipfelt in einem kaleidoskopisch-lustvollen Ausflug in die Untiefen des Cyberspace. Wir versprechen nichts, um alle Erwartungen zu übertreffen.
If you can’t stand the heat, get out of the internet.

Das hypermediale Kampfstück „Feed The Troll“ wird coronabedingt als kaleidoskopischer One-Shot-Bühnenfilm umgesetzt, das Publikum folgt den Protagonistinnen auf ihren Irrwegen durch das Darknet, ohne Schnitt und Aber.

21. April, 18:30 Uhr auf Okto

Danach ist ist die Filmpremiere vom 22. bis 30. April 2021 
als Video-on-Demand auf unserer Website unter
werk-x.at/premieren/feed-the-troll kostenlos verfügbar
sowie in der Oktothek zu finden.

Mit: Sonja Kreibich, Aline-Sarah Kunisch, Anna-Eva Köck
Text & Regie: Klara Rabl
Bühne: Sophie Tautorus
Software Development: Barbara Ondrisek, Sarah Howorka
Graphik, Projektion: Sophie Tautorus
Filmproduktion: Alexandra Braschel, C’QUENCE 
Technik: Ines Wessely, Anna Bauer, Erika Schweighofer
Musikvideo: Apollonia T. Bitzan, Laura Stromberger
Regieassistenz: Kim Chakraborty

in Kooperation mit dem WERK X-Petersplatz, koproduziert von Okto

Bild: WERK X-Petersplatz © zornelia

Gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien, dem Bundeskanzleramt Kunst & Kultur, Content Vienna

Unterstützt von der ÖH Universität Wien IG Publizistik, bagru:thewi, Institutsgruppe Philosophie/ Lehramt PP

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